Wir stellen ein!
62%

Kosten reduzieren

8x

Steigerung der Konversionsraten

70%

Konsumentenakzeptanz

Leider reichen drei Kennzahlen häufig nicht aus, um die Wichtigkeit von Content Marketing an den relevanten Stellen im Unternehmen zu platzieren. Unser Ziel ist es, Dir Materialien, Wissen und Informationen zur Verfügung zu stellen, die dir den Pitch im eigenen Unternehmen erleichtern.

Wir glauben an Content Marketing als ein zentrales Instrument in jedem Marketing Mix für fast jedes Unternehmen..

Wir zeigen Dir die Synergieeffekte des Content Marketings mit den Marketing Kanälen übersichtlich dargestellt - insbesondere der Vergleich mit Adwords bzw. PPC wird sehr gerne verwendet. Außerdem geben wir dir ein Framework an die Hand, um Content Marketing innerhalb kürzester Zeit in Deinem Unternehmen zu implementieren und das Content Marketing Whitepaper kannst du perfekt nutzen, um Kollegen mit Wissen zu versorgen.




Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Content Marketing

Mit Hilfe von Zahlen lässt sich sehr gut darstellen, was mit dem Einsatz von Content Marketing eigentlich möglich ist. Eine Zahl sagt in diesem Fall mehr als 1000 Worte - und wir haben drei davon:

  • 70% der Konsumenten informieren sich über Inhalte, nicht Anzeigen.
  • 62% weniger Kosten als andere Marketing Aktivitäten.
  • 8x bessere Konversions-Rate im Vergleich zu anderen Marketing Kanälen.

Wir haben zu den wichtigsten Kennzahlen des Content Marketings ein Fact-Sheet erstellt, das du dir kostenlos runterladen kannst. Nutze dieses Fact-Sheet gerne innerhalb deines Unternehmens und teile den Link auch deinen Kollegen mit.

Darüber hinaus ist Content natürlich auch Teil der Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization). Woher wir das wissen? Nicht nur aus Büchern und Blogs! Im Anschluss an den Siegeszug von Content Marketing im SEO in den Vereinigten Staaten steigt die Popularität der alten analogen Marketingdisziplin stetig auch in der digitalen Marketingbranche Deutschlands.

Davon zeugen unter anderem die Ergebnisse einer großen Studie zur Fragestellung „Wie wichtig ist Content Marketing im SEO?“, die linkbird zwischen Juli und August 2013 unter SEO Experten, SEO Agenturen und Webseitenbetreibern durchgeführt hat. An dieser Stelle haben wir dir die Ergebnisse dieser Umfrage in einer passenden Infografik zusammengestellt:

Content Marketing im SEO Infografik linkbird

Content Marketing im Kontext deines Unternehmens

Bevor du im nächsten Kapitel erfährst wie sich Content Marketing im Zusammenspiel mit anderen Marketing-Aktivitäten verhält, ist zunächst die Einordnung im Gesamtkontext deines Unternehmens relevant. Content Marketing im B2B verhält sich anders als Content Marketing im B2C, die Prioritäten und Ziele unterscheiden sich und auch die Herausforderungen sind eine Fall-zu-Fall Entscheidung.

Content Marketing B2B vs. B2C

  • 91% der B2B Marketer und 86% der B2C Marketer nutzen Content Marketing, wobei durchschnittlich 12 verschiedene Taktiken genutzt werden
  • B2C Marketer nutzen mehr Mobile Content/Apps, Printmagazine und Print Newsletter, wohingegen B2B Marketer eher zu White Papern, Case Studies, Webinars und Research Reports tendieren.
  • Facebook ist bei B2C Marketern das meistgenutzte soziale Medium, während B2B Marketer auf LinkedIn vertrauen.

Prioritäten und Ziele im Content Marketing

  • Branding und Kundenakquisition gehören sowohl im B2C als auch im B2B Bereich zu den entscheidenden Zielen.
  • 77% der B2C Marketer sehen Kundenbindung und Loyalitätals Top-Priorität.
  • 43% der SEOs optimieren ihre Inhalte während der Erstellung auch gleichzeitig für die Suchmaschine

Herausforderungen im Content Marketing

  • Genug ansprechende Inhalte zu erstellen,zählt im Content Marketing zu den größten Herausforderungen.
  • Größtes Problem im B2C Sektor ist zudem fehlendes Budget.
  • 78% der SEOs sind der Meinung, dass es 2014 noch wichtiger wird, die Content Marketing Bemühungen mit messbarem Return Of Investment zu verknüpfen.

Best Practice - So machen es die Großen

  • 45% der Content Marketer bewerten die Bemühungen des Unternehmens als nur mittelmäßig effektiv.
  • 62,2% halten Featured Articles für den Inhalt mit dem besten Return on Investment.

Die effektivsten Content Marketer sind diejenigen, die ...

  • … mehr Budget zur Verfügung haben.
  • … eine höhere Anzahl an Taktikenund mehrere soziale Netzwerke zum Content Seeding verwenden.
  • … ihre Inhalte regelmäßig zielgruppenspezifisch anpassen.

Herrliche Symbiose: So verhält sich Content Marketing im Marketing-Mix

Content Marketing sollte nicht als Alternative oder sogar Ersatz zu bestehenden Marketing Kanälen betrachtet werden. Content Marketing ist vielmehr ein zentrales Element im bestehenden Marketing Mix, das die anderen Kanäle aktiv unterstützt:

Du liebst Social Media und Social Media liebt dich!

Wird in deinem Unternehmen aktiv Social Media betrieben, dann sind wichtige Grundvoraussetzungen bereits geschaffen. Das Social Media Team hat die Aufgabe die Community ständig zu unterhalten. Die Social Media Manager sind dein verlängerter Arm im Content Marketing. Sie seeding, was du produzierst und sind direkt mit deinen Lesern in Kontakt. Sprich mit dem Social Media Team, frage nach Feedback und arbeitet zusammen.

Keine Frage: SEO + Content Marketing = Erfolg

Vielleicht warst du mal SEO und bist jetzt CM oder du hast noch einen SEO mit dem du zusammenarbeitest. In beiden Fällen bist ist der SEO dein best Buddy. Zusammen erobert ihr die Welt. Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) konzentriert man sich häufig auf die reine Sichtbarkeit in Suchmaschinen, während du im Content Marketing das ganzheitliche Kundenerlebnis im Auge behältst. Letztlich profitiert der SEO natürlich von deinen Aktivitäten in Form von Links, Reichweite und Content-Volumen. SEO ist nachfragegetrieben und daher ein essenzieller Bestandteil deiner Recherche. Zusammen greift ihr User aus dem Long-Tail ab, ihr erreicht potentielle Kunden in einer frühen Phase des Entscheidungsprozesses und treibt die Verkäufe nach oben. Nutze das in deiner Argumentation!

Content Marketing vs. PPC

Mit dem PPC Team wirst du als Content Marketing Manager eine gewisse Hass-Liebe entwickeln. Das PPC-Team hat sehr entscheidende Daten für dich. du erfährst welche Keywords und Placements gut funktionieren und welche vielleicht nicht wirklich erfolgsversprechend sind. Genauso auch umgekehrt. Allerdings folgt das Content Marketing einem gänzlich anderen Kostenmodell als es im PPC der Fall ist.

Grundsätzlich ist der Umsatz des PPC-Kanals direkt an die Ausgaben gebunden. Mehr Ausgaben bedeuten mehr User, aber mehr Kunden bedeuten daher auch immer mehr Ausgaben. In deinem Kanal sieht das anders aus: Einmal erstellter Content generiert zwar nicht sofort, aber über die Zeit einen immer geringeren CPC. Im Idealfall hast du nach einer gewissen Zeit, entsprechend deiner Content Strategie, gleichbleibende Kosten bei immer weitere steigenden Besucherzahlen und damit auch Kunden.

Der Synergieeffekt entsteht, wenn du dir klar machst, dass du es weder mit Content Marketing und guter organischer Reichweite noch mit dem Einsatz von Pay-Per-Click Maßnahmen schaffen wirst 100% deiner Zielgruppe zu erreichen. Im Idealfall schafft ihr zusammen eine sehr gute Marktdurchdringung die dem Unternehmen insgesamt hilft. Sicher stößt das auf Verständnis.

Content Marketing in fünf Schritten im Unternehmen aufbauen und optimieren

Content Marketing mit linkbird
  1. Content Marketing Recherche
    Finde heraus, welche Themen deine Zielgruppe beschäftigen und bediene die Nachfrage mit passenden Inhalten.

  2. Content Marketing Planung
    Plane deine Content Erstellung und Kampangnen und behalte die Übersicht zu welchen Themen dein Unternehmen bereits sichtbar ist oder sichtbarer werden muss.

  3. Content Erstellung
    Erstelle die Inhalte intern oder extern und stelle gleichbleibend gute Qualität der Inhalte sicher.

  4. Content Distribution
    Steiger die Reichweite deiner Inhalte und verbreite diese über Owned, Earned und Paid Media.

  5. Content Analyse
    Werte aus, welche Inhalte relevante Besucher, Reichweite und neue Kunden generieren.
Content Marketing Workflow

Was ist Content Marketing?

Definition von Content

In media production, publishing, and art, content is information and experiences that provides value for an end-user or audience. - Wikipedia

Definition von Marketing

Marketing bedeutet Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. durch eine dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse sollen die Unternehmensziele verwirklicht werden. - Meffert, Burmann & Kirchgeorg (2011): Marketing. Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung – Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele.

Content Marketing - Wünsche, Bedürfnisse, Austausch, Befriedigung, Wert

Aus den oben genannten Definitionen der beiden Teilbegriffe Content und Marketing ist klar erkennbar, dass hierbei ein Mehrwert für die Zielgruppe im Fokus steht. Denn die langfristige Kundenzufriedenheit ist entscheidend, um die Unternehmensziele zu erreichen. Nicht umsonst kann ‚content‘ im Englischen auch als Verb benutzt werden und bedeutet so viel wie ‚zufriedenstellen‘. Content – im Sinne von Inhalten – wird also genutzt, um Bedürfnisse der Zielgruppe zu befriedigen. Diese Bedürfnisse stehen in direktem Zusammenhang mit einem wahrgenommenen Mangel, den es zu beheben gilt.

In der Produktentwicklung geht es vor allem darum, diese Bedürfnisse zu identifizieren und mit dem eigenen Service oder Produkt zu erfüllen. Im Marketing wiederum ist das Ziel, diesen Product-Market-Fit überzeugend an den (potentiellen) Endkonsumenten zu kommunizieren und die dafür nötige Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für das eigene Angebot zu schaffen. Im Content Marketing wird bei dieser lösungsorientierten Herangehensweise noch einen Schritt weiter gegangen.

Es werden nicht nur unmittelbar produktbezogene Lösungsansätze zur Verfügung gestellt, sondern es werden auch produktverwandte Themen und Probleme berücksichtigt. Die Marke wird hierbei in einen relevanten Kontext gesetzt und das eigene Unternehmen und seine Mitarbeiter werden als Experten in der jeweiligen Produktbranche positioniert. Marken wirken dadurch kompetent und authentisch und können so Vertrauen im Kunden wecken, das im besten Fall in Kundenloyalität und Markentreue mündet.

Besonders im digitalen Bereich hat sich die Content Marketing Strategie in den letzten Jahren als effektive Lösung erwiesen.

Abgrenzung der Begrifflichkeiten:

Content Marketing vs. Journalismus

Content Marketing ist immer von subjektiven Interessen geprägt, während sich Journalismus im Idealfall als objektiv und unabhängig charakterisieren lässt. Die Berufsgruppe der Journalisten ist außerdem im Sinne des Ethik-Kodex des DFJV aufgrund ihrer Macht der öffentlichen Meinungsbildung zu einer besonderen Verantwortung gegenüber dem Medienkonsumenten verpflichtet, die im Content Marketing so nicht gegeben ist.

Content Marketing vs. Corporate Publishing

Das Corporate Publishing beschränkt sich auf die Kommunikation über Owned Media wie beispielsweise Kundenzeitschriften, Mitarbeiterzeitschriften, Mitgliederzeitschriften, aber auch eigene TV und Radio-Kanäle wie z.B. Servus-TV von RedBull. Hier gibt es zum Teil starke Überschneidungen mit der Content Marketing Disziplin. Corporate Publishing kann demnach als Teilaspekt des Content Marketing begriffen werden, welches neben den Owned Media auch Earned Media bedient.

Content Marketing vs. Branded Content

Branded Content wird auch Sponsored Content genannt und ist dementsprechend nur in Paid Media zu finden. Der Content wird optisch und inhaltlich an den redaktionellen Inhalt angepasst und nativ eingebettet, sodass er sich nahtlos ins Kundenerlebnis integriert. In Zeitschriften und Magazinen heißt diese Art von Werbeanzeigen auch Advertorial. Im Gegensatz zum Content Marketing, das den Ausbau der organischen Sichtbarkeit fokussiert, wird bei Branded Content auf sogenannte Paid Visibility gesetzt.

Content Marketing vs. Native Advertising

Eine weitere Form der als Anzeige gekennzeichneten Inhalte auf Paid Media ist das Native Advertising. „Native Advertising ist bezahlter Content, der nicht zwischen einem Werbekunden und einem Publisher geschaltet wird, sondern automatisiert von einem Werbekunden über eine zentrale Technologie in mehrere relevante Medien distribuiert wird“, sagt Branchen-Pionier Coskun Tuna, Mitbegründer der Seeding Alliance GmbH in Köln. Content Marketing hingegen beschränkt sich auf unentgeltlich erschließbare Owned und Earned Media als Distributionskanäle.

Der Ursprung des Content Marketings

Das hinter dem Begriff Content Marketing stehende Konzept ist alles andere als neu. Schon vor vielen Jahren wurden am Lagerfeuer Geschichten erzählt, die darauf abzielten, auf sich aufmerksam zu machen und andere Personen von bestimmten Werten, Einstellungen oder Herangehensweisen zu überzeugen. Wissen wurde auf diesem Wege vermittelt, Erfahrungen mit anderen geteilt und Traditionen weitergegeben.

Content Marketing
Mit einem Klick auf die Grafik erfährst du mehr
zur aktuellen Entwicklung des Content Marketing Trends.

Auch im Bereich der Werbung ist Content Marketing keine Innovation der Neuzeit, sondern ein altherkömmliches Konzept. Der Reifenhersteller Michelin zum Beispiel entdeckte früh, dass ein zum Produkt passender Werkstattwegweiser für Reisende und später ein Restaurant- und Hotelreiseführer großartige, neue Vermarktungschancen für das Unternehmen bietet. Bereits 1900 wurde so der erste Guide Michelin in Frankreich herausgegeben, der unter anderem auch Tipps zum Umgang mit dem Auto und den Reifen bot. Eine damals bahnbrechende Idee, die heute zu den beliebtesten Marketingstrategien überhaupt zählt.

Der eigentliche Terminus Content Marketing wiederum ist eine Erscheinung des Internet-Zeitalters. Nachdem Joe Pulizzi (siehe Interview) 2007 das Content Marketing Institute gründete und 2009 auch erste Studien zum Thema veröffentlicht wurden, stieg das Interesse für den Suchbegriff in den USA 2010 schließlich signifikant an. Seitdem klettern die Zahlen weltweit immer weiter nach oben, wie die Grafik aus Google Trends beweist.

3. Entwicklung

Content Marketing zielt darauf ab, mehr Sichtbarkeit für die eigenen Inhalte zu schaffen und ist darum in der digitalen Welt eng mit der Suchmaschinenoptimierung verknüpft. Die Schnelllebigkeit dieses Sektors hat sich entsprechend auch aufs Content Marketing übertragen.

In seinen Anfängen war Content Marketing noch vorwiegend auf die keywordorientierte SEO ausgerichtet. Dementsprechend ging es vor allem darum, die relevanten Suchbegriffe und Links möglichst häufig und dicht zu platzieren. Mittlerweile haben sich sowohl Content Marketing als auch SEO von diesem Ansatz gelöst und setzen stattdessen auf ein ganzheitliches Kundenerlebnis.

Heute werden Webseiten unter den Aspekten Benutzerfreundlichkeit und Kundenzufriedenheit konzipiert. Die Struktur der Seite, ihre semantische Relevanz und die Erstellung von hoch- und mehrwertigen Inhalten sind bestmöglich auf die Bedürfnisse der Besucher auszurichten. Obwohl Content Marketing sich branchenübergreifend etablieren konnte, besteht häufig nach wie vor die Herausforderung der vollständigen und zuverlässigen Erfolgsmessung.

Wie funktioniert Content Marketing?

1. Marketing-Mix

Der klassische Marketing-Mix stützt sich auf die vier P‘s: Product, Placement, Pricing, Promotion. Welche Bedürfnisse erfüllt das Produkt? Wo sucht die Zielgruppe nach diesem Produkt? Wo liegt der konkrete Nutzwert für die Zielgruppe? Und wie kann dieser Nutzwert am besten an die Zielgruppe kommuniziert werden?

Dass dieser klassische Marketing-Mix auch aufs Content Marketing anwendbar ist, zeigt, dass es sich hierbei um eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Marketing-Disziplin handelt. Allerdings haben die Unternehmensbotschaften im Content Marketing einen Pull-Effekt, während im klassischen Marketing meist auf Push-Effekte gesetzt wird.

Pull-Faktoren ziehen den Konsumenten an, weil sie ihm Mehrwert bieten. Die Unternehmensbotschaften integrieren sich ins Kundenerlebnis, da sie genau auf den Konsumenten und seinen Fortschritt im Kundenlebenszyklus zugeschnitten sind. du bewegst den Kunden durch ihre Relevanz dazu, seine willkürliche Aufmerksamkeit auf sie zu lenken, Interesse zu entwicklen und dann aktiv nach weiteren Informationen zu suchen. Das resultiert in höheren Konversionsraten und steigender Kundenzufriedenheit.

Push-Faktoren hingegen drängen den Konsumenten in eine bestimmte Richtung, indem sie direkte Kaufaufforderungen aussprechen. Push-Marketing ist interruptiv und kann darum als sehr aufdringlich wahrgenommen werden. Eine solche Störung des Kundenerlebnisses resultiert häufig in werbefeindlichen Einstellungen oder dem sogenannten ‚Tunnelblick‘. Werbung wird in der Konsequenz aufgrund ihrer fehlenden Relevanz willentlich ausgeblendet.

Wer hier als Werbetreibender trotzdem wahrgenommen werden möchte, der hat nur noch die Chance, auf Salienz der Werbereize (Pop-Up, Blinken) zu setzen, um so die unwillkürliche Aufmerksamkeit seiner Besucher auf sich zu lenken. Diese Art der Aufmerksamkeitsgenerierung ist jedoch nicht besonders nachhaltig, da sie den Nutzer langfristig mehr verärgert als begeistert und ihn so im schlimmsten Fall zum Detractor anstatt zum Promoter der Marke macht.

 

2. Schnittstellen und Symbiose

Content Marketing funktioniert dann am besten, wenn es mit anderen Disziplinen interagiert. So entsteht eine gewinnbringende Symbiose, die Effizienz und Effektivität im Unternehmen langfristig steigern kann. Denn Content Marketing, Online PR und SEO verfolgen alle zusammen ein übergeordnetes Ziel: Bestmögliche Zielgruppendurchdringung und eine starke Positionierung der Marke.

Content Marketing kann also mit qualitiativen Inhalten authentische Backlinks generieren und so den Grundstein für nachhaltige SEO-Erfolge liefern. Auch durch Online PR lässt sich die Sichtbarkeit im Internet steigern - zur Freude der Suchmaschinenoptimerung. Und das nachfassende Brandmonitoring der PR-Abteilung kann wiederum Futter für die lieben SEO-Kollegen produzieren. Linkbuilder zaubern nämlich aus den gefundenen und unverlinkten Brand Mentions ein qualitatives Backlinkprofil und sorgen so im Umkehrschluss für eine höhere Sichtbarkeit der von den PR-Kollegen produzierten Inhalte.

Symbiose zwischen Content Marketing, Online PR und SEO

Übersicht der Schnittstellen:

 - Online PR

Zielgerichteter Outreach und kontinuierliches Influencer Marketing können die Promotion der eigenen Inhalte nahtlos ergänzen. Während regelmäßiges Content Seeding über die eigenen Kanäle die Owned Media optimal abdeckt, lassen sich mit Online PR Aktivitäten eigene Inhalte auf externen Seiten, den Earned Media, platzieren. Hierzu zählen Gastbeiträge, Interviews, Newsletter, Pressemitteilungen und andere Formen der medialen Berichterstattung. Ein gepflegtes Online PR CRM und effektives Beziehungsmanagement begünstigen zudem das Teilen von Content in den sozialen Medien und können so die Reichweite signifikant erhöhen. Die Verbreitung der Inhalte über Influencer und Multiplier verleiht der Unternehmensbotschaft zusätzliche Authentizität und Vertrauenswürdigkeit.

Gemeinsame Ziele: Markenbekanntheit, Reputationsaufbau, Wiedererkennungswert

 - SEO

SEO im Content Marketing oder Content Marketing im SEO. Das eine geht nicht ohne das andere. Um Inhalten die nötige Sichtbarkeit im Netz zu verleihen, müssen sie auch in den organischen Suchergebnissen vertreten sein. Denn der organische Verweis-Traffic von Google & Co ist nach wie vor eine der wichtigsten Besucherquellen. Um gute Ranking-Positionen zu erzielen, müssen Keywords und Suchintentionen analysiert und der Content entsprechend optimiert werden. Auch Links spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Für nachhaltiges Linkbuilding wiederum braucht es hochqualitative Inhalte, die dann über Promotion und Online PR platziert und extern verlinkt werden können.

Gemeinsame Ziele: Rankings, organische Sichtbarkeit, Traffic-Generierung

 

3. Kurzfristig vs. Langfristig

Content Marketing ist eine langfristige Investition. In Kombination mit SEO und Online PR setzt Content Marketing gewinnbringende Synergien frei, die einen nachhaltig positiven Effekt auf den Return on Investment haben.

Während Paid Ads die Online Sichtbarkeit und den Traffic einer Webseite nur vorübergehend steigern können, bringt die Symbiose zwischen Content Marketing, SEO und Online PR langfristig verbesserte Performance-Kennwerte mit sich. Da sich die Kosten im Content Marketing zudem relativ stabil entwickeln, ist der Gewinn auf lange Sicht sehr viel höher als im PPC-Geschäft, in dem der Output unmittelbar durch die Höhe des Inputs bestimmt wird.

Warum ist Content Marketing wichtig?

1. Verhaltenspsychologie

Unser Verhalten wird von Trieben und Gewohnheiten gelenkt. Wir haben ein Bedürfnis, das gestillt werden muss und greifen dazu auf erlernte Reiz-Reaktionsmodelle zurück. Dieses Prinzip gilt in der analogen Welt genauso wie in der digitalen. Haben wir also ein Informationsbedürfnis und finden bei Wikipedia, was wir suchen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir beim nächsten Mal wieder dort suchen. Unsere Gewohnheit wird verstärkt, je öfter wir diesen Weg der Triebbefriedigung wählen.

Genau hier setzt Content Marketing an. Sind der Besuch des Blogs, das Teilen der Inhalte oder das Lesen des Newsletters erst zur Gewohnheit geworden, wird eine Spirale in Gang gesetzt. Je häufiger der User auf die Marke als Informationslieferant zurückgreift, desto mehr verfestigt sich diese Gewohnheit tief in seinem Inneren und desto präsenter sind natürlich auch die Marke und ihr Angebot.

Dasselbe Prinzip funktioniert selbstverständlich auch anders herum. Nämlich dann, wenn der User ein Bedürfnis hat, es durch seine Reaktion aber nicht befriedigen kann. Solche Enttäuschungen führen langfristig zur Abgewöhnung und im schlimmsten Fall sogar zur Aversion. Um das zu vermeiden, muss Content Marketing immer zielgruppenspezifisch, lösungsorientiert und intentionsgebunden sein. So lassen sich zahlreiche positive Effekte fürs Unternehmen erzielen.

 

2. Organische Sichtbarkeit, Click-Through-Rate und Conversions

  • mehr Sichtbarkeit im Internet
  • mehr Verweis-Traffic über die organische Suche
  • Positionierung des Unternehmens als Experte
  • Ausbau und Pflege des Markenimages
  • qualitative Leadgenerierung
  • Stärkung der Marktposition
  • höhere Conversion-Rates
  • steigende Umsätze
  • nachhaltiges Unternehmenswachstum

 

Wie entwickle ich eine Content Strategie?

Content Marketing findet in vielen Branchen Anwendung und spielt sowohl im Bereich B2B (Business To Business) als auch im Bereich B2C (Business To Consumer) eine tragende Rolle. Die linkbird Umfrage "Wie wichtig ist Content Marketing im SEO?" ergab, dass 42% der Anwender das Konzept in Deutschland für B2C Zwecke verwenden. Nur 14% der Befragten nutzten die Marketing-Strategie im B2B Geschäft. Generell dient Content Marketing dazu, den Customer Lifecycle zu begleiten. Die meisten fokussieren dabei Branding (28%), Lead Generierung (31%) und Sales Steigerung (28%) als primäre Ziele.

Content Marketing - Kommunikationsmodell

Die herkömmlichen Kommunikationsmodelle lassen sich, wie oben dargestellt, auch auf das Konzept Content Marketing übertragen. Das Unternehmen kreiert Inhalte, die es der Zielgruppe zur Verfügung stellt. Diese Inhalte sind bedarfsorientiert, das heißt sie sind auf die Bedürfnisse und Nachfrage der Zielgruppe zugeschnitten. Deswegen ist es in diesem Unternehmensbereich besonders wichtig, seine Persona zu kennen und zu wissen mit welchen Kommunikationskanälen man sie am besten erreichen kann.

Die gesetzten Ziele müssen anschließend in messbare KPIs (Key Performance Indicators) umgewandelt werden, die dann für eine aussagekräftige Erfolgsmessung hinzugezogen und regelmäßig ausgewertet werden können. Nur so lässt sich der Content Marketing Prozess auch effektiv dokumentieren.

Anschließend versucht das Unternehmen gemäß den gesteckten Zielen, Aufmerksamkeit für die Marke zu schaffen und Leads zu generieren. Hierzu appellieren sie an den potentiellen Kunden, aktiv zu werden und beispielsweise seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Anreiz dafür können unter anderem das Alleinstellungsmerkmal von Produkt und Firma oder eine bereits bestehende Kundenbeziehungsebene sein. Der so entstandene Lead wird dann kontinuierlich mit relevantem und mehrwertigem Content gefüttert, sodass er im besten Fall dank der erfolgreich geleisteten Überzeugungsarbeit im weiteren Verlauf zum Kunden konvertiert. Der neugewonnene Kunde wiederum muss dann durch effektives Content Marketing gehalten und sein positives Bild vom Brand langfristig untermauert werden. So ermöglicht die vielseitige Marketingstrategie auch erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement und Upselling.

Das sagen die Experten

"Bevor du deine SEO Ziele definierst, solltest du eine Content Marketing Strategie haben." Joe Pulizzi (http://blog.linkbird.com/de/interviews/interview-content-marketing-joe-pulizzi/)

"Content Marketing ist nicht das neue SEO, sondern SEO, das von vornherein nach dem von Google vorgegebenen Credo handelte, nicht allein für die Suchmaschine zu optimieren, sondern auch für den User." Asokan Nirmalarajah (http://www.seo-united.de/blog/internet/content-marketing-meint-es-nur-gut-mit-dir.htm)

"Content Marketing sollte nicht als Wundermittel verstanden werden, sondern eher als Bereicherung für eine ausgewogene und somit erfolgreiche SEO-Strategie." Ulrike Kerschek (http://blog.linkbird.com/de/strategien/linkaufbau-mit-content-marketing-fuer-bessere-links/)

"Eine Content Marketing Aktion kann nur zum Erfolg werden, wenn man auch darüber spricht und sie verbreitet. Dies ist sogar noch wichtiger als guter Inhalt." Andreas Graap (http://www.angron.de/content-marketing-a-la-goethe/)

Fazit: Content Marketing als Allzweck-Waffe

 

Content Marketing ist ein Buzzword, ein Online-Trend und ein SEO-Hype. Doch die Idee dahinter hat sich bereits über Jahrzehnte hinweg etabliert und ihre verkaufsfördernden Effekte unter Beweis gestellt. Nicht umsonst ist eine umfassende Content Marketing Strategie aus den heutigen SEO-Konzepten nicht mehr wegzudenken. Die in den letzten Jahren zunehmende Kundenorientierung hat im Suchmaschinen-Algorithmus ebenso wie in der SEO-Szene bleibende Spuren hinterlassen. Und das ist gut so.

Denn das Content Marketing Konzept erinnert uns daran, dass wir nicht für Google oder Bing, sondern für die User schreiben. Es zwingt uns, sich mit den Persona unserer Zielgruppe auseinanderzusetzen, die Qualitätsansprüche hochzukurbeln und sich Erfolge durch mehrwertige Arbeit zu verdienen. Mit guten Inhalten lassen sich Links generieren und Kunden werben. du ermöglichst es, dich als Experte zu positionieren und so den Brand auszubauen. Es braucht ein wenig Geduld, aber langfristig gesehen ist Content Marketing als Allzweck-Waffe im vernetzten Universum einsetzbar.



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