Job als Head of Marketing?

 

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Mit Content Marketing erzielen Sie langfristigen, nachhaltigen Erfolg Ihrer Online Sichtbarkeit und reduzieren Ihre Lead- und Kundenakquisitionskosten


Der moderne Kunde startet seine Recherche mit der Online Suche, informiert sich auf Blogs, in Foren und auf Social Media – Ihr Unternehmen muss zur richtigen Zeit innerhalb der Zielgruppe mit bestmöglicher Reputation und helfenden Informationen sichtbar werden.

Content und Inbound Marketing helfen Ihnen dabei, Ihre Online Umsätze zu steigern, da Sie nachhaltig mehr relevante Besucher, mehr Vertrauen und  mehr Sichtbarkeit innerhalb Ihrer Zielgruppe aufbauen.

Der entscheidende Vorteil für Ihre Marketingeffizienz: mehr profitable Besucher

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  • mehr Leads und Sales generieren
  • hochwerte Links generieren und Google Positionen verbessern
  • organische Besucheranzahl steigern (SEO, Online PR, Content, Social etc.)
  • Brand Awareness, Vertrauen und Reputation in der Zielgruppe aufbauen
  • Sichtbarkeit in relevanten Marketing-Channels steigern
  • Shift von kurzfristigen Paid-Ad-Budgets zu nachhaltiger Owned- und Earned Sichtbarkeit
  • nachhaltiges Online Marketing für profitable Umsätze und höheren Marketing ROI

Lernen Sie mehr zu Content Marketing Fakten in unserem Fact-Sheet:

  • 70% der Konsumenten informieren sich über Content, nicht Anzeigen
  • 62% weniger Kosten, 3x so viele Leads, 8x bessere Konversionsrate
    (*Quellen: Inc., Demand Metric (2013), Search Engine Journal)

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Content Marketing in fünf Schritten im Unternehmen aufbauen und optimieren

Content Marketing mit linkbird

  1. Content Marketing Recherche
    Finden Sie heraus, welche Themen Ihre Zielgruppe beschäftigen und bedienen Sie die Nachfrage mit passenden Inhalten.

  2. Content Marketing Planung
    Planen Sie Ihre Content Erstellung und Kampangnen und behalten Sie die Übersicht zu welchen Themen Ihr Unternehmen bereits sichtbar ist oder sichtbarer werden muss.

  3. Content Erstellung
    Erstellen Sie die Inhalte intern oder extern und stellen Sie gleichbleibend gute Qualität der Inhalte sicher.

  4. Content Distribution
    Steigern Sie die Reichweite Ihrer Inhalte und verbreiten Sie diese über Owned, Earned und Paid Media.

  5. Content Analyse
    Werten Sie aus, welche Inhalte Ihrem Unternehmen relevante Besucher, Reichweite und neue Kunden generieren.

 

 

 

Was möchten Sie über Content Marketing lernen?

Content Marketing Workflow

 

  1. Was ist Content Marketing? 

    1. Definition
    2. Ursprung
    3. Entwicklung

  2. Wie funktioniert Content Marketing? 

    1. Marketing-Mix
    2. Schnittstellen & Symbiose
    3. Kurzfristig vs. Langfristig

  3. Warum ist Content Marketing wichtig? 

    1. Verhaltenspsychologie
    2. Organische Sichtbarkeit, CTR und Conversions

  4. Wie entwickle ich eine Content Strategie? 

    1. Content Marketing - Kommunikationsmodell
    2. Content Marketing Strategie in 3 Schritten

  5. Facts & Figures – Content Marketing im SEO

    1. Content Marketing Zahlen
    2. Content Marketing Infografik
    3. Content Marketing Expertenmeinungen

  6. Fazit: Content Marketing als Allzweck-Waffe

  7. Weiterführende Lektüre

 

Was ist Content Marketing?

 

1. Definition

Content Marketing 

“In media production, publishing, and art, content is information and experiences that provides value for an end-user or audience.” - Wikipedia 

Content Marketing 

„Marketing ist ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem sie Produkte und andere Dinge von Wert erstellen, anbieten und miteinander austauschen.“ Kotler, Keller & Bliemel (2007): Marketing-Management. Strategien für wertschaffendes Handeln

„Marketing bedeutet Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Durch eine dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse sollen die Unternehmensziele verwirklicht werden.“ Meffert, Burmann & Kirchgeorg (2011): Marketing. Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung – Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele.

Content Marketing - Wünsche, Bedürfnisse, Austausch, Befriedigung, Wert

Aus den oben genannten Definitionen der beiden Teilbegriffe Content und Marketing ist klar erkennbar, dass hierbei ein Mehrwert für die Zielgruppe im Fokus steht. Denn die langfristige Kundenzufriedenheit ist entscheidend, um die Unternehmensziele zu erreichen. Nicht umsonst kann ‚content‘ im Englischen auch als Verb benutzt werden und bedeutet so viel wie ‚zufriedenstellen‘. Content – im Sinne von Inhalten – wird also genutzt, um Bedürfnisse der Zielgruppe zu befriedigen. Diese Bedürfnisse stehen in direktem Zusammenhang mit einem wahrgenommenen Mangel, den es zu beheben gilt. 

In der Produktentwicklung geht es vor allem darum, diese Bedürfnisse zu identifizieren und mit dem eigenen Service oder Produkt zu erfüllen. Im Marketing wiederum ist das Ziel, diesen Product-Market-Fit überzeugend an den (potentiellen) Endkonsumenten zu kommunizieren und die dafür nötige Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für das eigene Angebot zu schaffen. Im Content Marketing wird bei dieser lösungsorientierten Herangehensweise noch einen Schritt weiter gegangen. 

Es werden nicht nur unmittelbar produktbezogene Lösungsansätze zur Verfügung gestellt, sondern es werden auch produktverwandte Themen und Probleme berücksichtigt. Die Marke wird hierbei in einen relevanten Kontext gesetzt und das eigene Unternehmen und seine Mitarbeiter werden als Experten in der jeweiligen Produktbranche positioniert. Marken wirken dadurch kompetent und authentisch und können so Vertrauen im Kunden wecken, das im besten Fall in Kundenloyalität und Markentreue mündet. 

Besonders im digitalen Bereich hat sich die Content Marketing Strategie in den letzten Jahren als effektive Lösung erwiesen. 

Abgrenzung der Begrifflichkeiten: 

- Content Marketing vs. Journalismus 
Content Marketing ist immer von subjektiven Interessen geprägt, während sich Journalismus im Idealfall als objektiv und unabhängig charakterisieren lässt. Die Berufsgruppe der Journalisten ist außerdem im Sinne des Ethik-Kodex des DFJV aufgrund ihrer Macht der öffentlichen Meinungsbildung zu einer besonderen Verantwortung gegenüber dem Medienkonsumenten verpflichtet, die im Content Marketing so nicht gegeben ist.

- Content Marketing vs. Corporate Publishing 
Das Corporate Publishing beschränkt sich auf die Kommunikation über Owned Media wie beispielsweise Kundenzeitschriften, Mitarbeiterzeitschriften, Mitgliederzeitschriften, aber auch eigene TV und Radio-Kanäle wie z.B. Servus-TV von RedBull. Hier gibt es zum Teil starke Überschneidungen mit der Content Marketing Disziplin. Corporate Publishing kann demnach als Teilaspekt des Content Marketing begriffen werden, welches neben den Owned Media auch Earned Media bedient.

 - Content Marketing vs. Branded Content 
Branded Content wird auch Sponsored Content genannt und ist dementsprechend nur in Paid Media zu finden. Der Content wird optisch und inhaltlich an den redaktionellen Inhalt angepasst und nativ eingebettet, sodass er sich nahtlos ins Kundenerlebnis integriert. In Zeitschriften und Magazinen heißt diese Art von Werbeanzeigen auch Advertorial. Im Gegensatz zum Content Marketing, das den Ausbau der organischen Sichtbarkeit fokussiert, wird bei Branded Content auf sogenannte Paid Visibility gesetzt.

- Content Marketing vs. Native Advertising 
Eine weitere Form der als Anzeige gekennzeichneten Inhalte auf Paid Media ist das Native Advertising. „Native Advertising ist bezahlter Content, der nicht zwischen einem Werbekunden und einem Publisher geschaltet wird, sondern automatisiert von einem Werbekunden über eine zentrale Technologie in mehrere relevante Medien distribuiert wird“, sagt Branchen-Pionier Coskun Tuna, Mitbegründer der Seeding Alliance GmbH in Köln. Content Marketing hingegen beschränkt sich auf unentgeltlich erschließbare Owned und Earned Media als Distributionskanäle.

 

 

2. Ursprung

Das hinter dem Begriff Content Marketing stehende Konzept ist alles andere als neu. Schon vor vielen Jahren wurden am Lagerfeuer Geschichten erzählt, die darauf abzielten, auf sich aufmerksam zu machen und andere Personen von bestimmten Werten, Einstellungen oder Herangehensweisen zu überzeugen. Wissen wurde auf diesem Wege vermittelt, Erfahrungen mit anderen geteilt und Traditionen weitergegeben.

Content Marketing
Mit einem Klick auf die Grafik erfährst du mehr 
zur aktuellen Entwicklung des Content Marketing Trends.

Auch im Bereich der Werbung ist Content Marketing keine Innovation der Neuzeit, sondern ein altherkömmliches Konzept. Der Reifenhersteller Michelin zum Beispiel entdeckte früh, dass ein zum Produkt passender Werkstattwegweiser für Reisende und später ein Restaurant- und Hotelreiseführer großartige, neue Vermarktungschancen für das Unternehmen bietet. Bereits 1900 wurde so der erste Guide Michelin in Frankreich herausgegeben, der unter anderem auch Tipps zum Umgang mit dem Auto und den Reifen bot. Eine damals bahnbrechende Idee, die heute zu den beliebtesten Marketingstrategien überhaupt zählt.

Der eigentliche Terminus Content Marketing wiederum ist eine Erscheinung des Internet-Zeitalters. Nachdem Joe Pulizzi (siehe Interview) 2007 das Content Marketing Institute gründete und 2009 auch erste Studien zum Thema veröffentlicht wurden, stieg das Interesse für den Suchbegriff in den USA 2010 schließlich signifikant an. Seitdem klettern die Zahlen weltweit immer weiter nach oben, wie die Grafik aus Google Trends beweist.

 

 

3. Entwicklung

Content Marketing zielt darauf ab, mehr Sichtbarkeit für die eigenen Inhalte zu schaffen und ist darum in der digitalen Welt eng mit der Suchmaschinenoptimierung verknüpft. Die Schnelllebigkeit dieses Sektors hat sich entsprechend auch aufs Content Marketing übertragen. 

In seinen Anfängen war Content Marketing noch vorwiegend auf die keywordorientierte SEO ausgerichtet. Dementsprechend ging es vor allem darum, die relevanten Suchbegriffe und Links möglichst häufig und dicht zu platzieren. Mittlerweile haben sich sowohl Content Marketing als auch SEO von diesem Ansatz gelöst und setzen stattdessen auf ein ganzheitliches Kundenerlebnis. 

Heute werden Webseiten unter den Aspekten Benutzerfreundlichkeit und Kundenzufriedenheit konzipiert. Die Struktur der Seite, ihre semantische Relevanz und die Erstellung von hoch- und mehrwertigen Inhalten sind bestmöglich auf die Bedürfnisse der Besucher auszurichten. Obwohl Content Marketing sich branchenübergreifend etablieren konnte, besteht häufig nach wie vor die Herausforderung der vollständigen und zuverlässigen Erfolgsmessung.

 

 

Wie funktioniert Content Marketing?

 

1. Marketing-Mix

Der klassische Marketing-Mix stützt sich auf die vier P‘s: Product, Placement, Pricing, Promotion. Welche Bedürfnisse erfüllt das Produkt? Wo sucht die Zielgruppe nach diesem Produkt? Wo liegt der konkrete Nutzwert für die Zielgruppe? Und wie kann dieser Nutzwert am besten an die Zielgruppe kommuniziert werden?

Dass dieser klassische Marketing-Mix auch aufs Content Marketing anwendbar ist, zeigt, dass es sich hierbei um eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Marketing-Disziplin handelt. Allerdings haben die Unternehmensbotschaften im Content Marketing einen Pull-Effekt, während im klassischen Marketing meist auf Push-Effekte gesetzt wird. 

Pull-Faktoren ziehen den Konsumenten an, weil sie ihm Mehrwert bieten. Die Unternehmensbotschaften integrieren sich ins Kundenerlebnis, da sie genau auf den Konsumenten und seinen Fortschritt im Kundenlebenszyklus zugeschnitten sind. Sie bewegen den Kunden durch ihre Relevanz dazu, seine willkürliche Aufmerksamkeit auf sie zu lenken, Interesse zu entwicklen und dann aktiv nach weiteren Informationen zu suchen. Das resultiert in höheren Konversionsraten und steigender Kundenzufriedenheit.

Push-Faktoren hingegen drängen den Konsumenten in eine bestimmte Richtung, indem sie direkte Kaufaufforderungen aussprechen. Push-Marketing ist interruptiv und kann darum als sehr aufdringlich wahrgenommen werden. Eine solche Störung des Kundenerlebnisses resultiert häufig in werbefeindlichen Einstellungen oder dem sogenannten ‚Tunnelblick‘. Werbung wird in der Konsequenz aufgrund ihrer fehlenden Relevanz willentlich ausgeblendet.

Wer hier als Werbetreibender trotzdem wahrgenommen werden möchte, der hat nur noch die Chance, auf Salienz der Werbereize (Pop-Up, Blinken) zu setzen, um so die unwillkürliche Aufmerksamkeit seiner Besucher auf sich zu lenken. Diese Art der Aufmerksamkeitsgenerierung ist jedoch nicht besonders nachhaltig, da sie den Nutzer langfristig mehr verärgert als begeistert und ihn so im schlimmsten Fall zum Detractor anstatt zum Promoter der Marke macht.

 

2. Schnittstellen und Symbiose

Content Marketing funktioniert dann am besten, wenn es mit anderen Disziplinen interagiert. So entsteht eine gewinnbringende Symbiose, die Effizienz und Effektivität im Unternehmen langfristig steigern kann. Denn Content Marketing, Online PR und SEO verfolgen alle zusammen ein übergeordnetes Ziel: Bestmögliche Zielgruppendurchdringung und eine starke Positionierung der Marke. 

Content Marketing kann also mit qualitiativen Inhalten authentische Backlinks generieren und so den Grundstein für nachhaltige SEO-Erfolge liefern. Auch durch Online PR lässt sich die Sichtbarkeit im Internet steigern - zur Freude der Suchmaschinenoptimerung. Und das nachfassende Brandmonitoring der PR-Abteilung kann wiederum Futter für die lieben SEO-Kollegen produzieren. Linkbuilder zaubern nämlich aus den gefundenen und unverlinkten Brand Mentions ein qualitatives Backlinkprofil und sorgen so im Umkehrschluss für eine höhere Sichtbarkeit der von den PR-Kollegen produzierten Inhalte. 

Symbiose zwischen Content Marketing, Online PR und SEO

Übersicht der Schnittstellen:

 - Online PR 

Zielgerichteter Outreach und kontinuierliches Influencer Marketing können die Promotion der eigenen Inhalte nahtlos ergänzen. Während regelmäßiges Content Seeding über die eigenen Kanäle die Owned Media optimal abdeckt, lassen sich mit Online PR Aktivitäten eigene Inhalte auf externen Seiten, den Earned Media, platzieren. Hierzu zählen Gastbeiträge, Interviews, Newsletter, Pressemitteilungen und andere Formen der medialen Berichterstattung. Ein gepflegtes Online PR CRM und effektives Beziehungsmanagement begünstigen zudem das Teilen von Content in den sozialen Medien und können so die Reichweite signifikant erhöhen. Die Verbreitung der Inhalte über Influencer und Multiplier verleiht der Unternehmensbotschaft zusätzliche Authentizität und Vertrauenswürdigkeit. 

Gemeinsame Ziele: Markenbekanntheit, Reputationsaufbau, Wiedererkennungswert 

 - SEO 

SEO im Content Marketing oder Content Marketing im SEO. Das eine geht nicht ohne das andere. Um Inhalten die nötige Sichtbarkeit im Netz zu verleihen, müssen sie auch in den organischen Suchergebnissen vertreten sein. Denn der organische Verweis-Traffic von Google & Co ist nach wie vor eine der wichtigsten Besucherquellen. Um gute Ranking-Positionen zu erzielen, müssen Keywords und Suchintentionen analysiert und der Content entsprechend optimiert werden. Auch Links spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Für nachhaltiges Linkbuilding wiederum braucht es hochqualitative Inhalte, die dann über Promotion und Online PR platziert und extern verlinkt werden können. 

Gemeinsame Ziele: Rankings, organische Sichtbarkeit, Traffic-Generierung

 

3. Kurzfristig vs. Langfristig

Content Marketing ist eine langfristige Investition in Ihren Online Marketing ROI. In Kombination mit SEO und Online PR setzt Content Marketing gewinnbringende Synergien frei, die einen nachhaltig positiven Effekt auf Ihren Return on Investment haben.

Während Paid Ads die Online Sichtbarkeit und den Traffic einer Webseite nur vorübergehend steigern können, bringt die Symbiose zwischen Content Marketing, SEO und Online PR langfristig verbesserte Performance-Kennwerte mit sich. Da sich die Kosten im Content Marketing zudem relativ stabil entwickeln, ist der Gewinn auf lange Sicht sehr viel höher als im PPC-Geschäft, in dem der Output unmittelbar durch die Höhe des Inputs bestimmt wird.
Nachhaltiger Online Marketing ROI dank effektivem Content Marketing

 

 

Warum ist Content Marketing wichtig?

 

1. Verhaltenspsychologie

Unser Verhalten wird von Trieben und Gewohnheiten gelenkt. Wir haben ein Bedürfnis, das gestillt werden muss und greifen dazu auf erlernte Reiz-Reaktionsmodelle zurück. Dieses Prinzip gilt in der analogen Welt genauso wie in der digitalen. Haben wir also ein Informationsbedürfnis und finden bei Wikipedia, was wir suchen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir beim nächsten Mal wieder dort suchen. Unsere Gewohnheit wird verstärkt, je öfter wir diesen Weg der Triebbefriedigung wählen. 

Genau hier setzt Content Marketing an. Sind der Besuch des Blogs, das Teilen der Inhalte oder das Lesen des Newsletters erst zur Gewohnheit geworden, wird eine Spirale in Gang gesetzt. Je häufiger der User auf die Marke als Informationslieferant zurückgreift, desto mehr verfestigt sich diese Gewohnheit tief in seinem Inneren und desto präsenter sind natürlich auch die Marke und ihr Angebot.

Dasselbe Prinzip funktioniert selbstverständlich auch anders herum. Nämlich dann, wenn der User ein Bedürfnis hat, es durch seine Reaktion aber nicht befriedigen kann. Solche Enttäuschungen führen langfristig zur Abgewöhnung und im schlimmsten Fall sogar zur Aversion. Um das zu vermeiden, muss Content Marketing immer zielgruppenspezifisch, lösungsorientiert und intentionsgebunden sein. So lassen sich zahlreiche positive Effekte fürs Unternehmen erzielen.

 

2. Organische Sichtbarkeit, Click-Through-Rate und Conversions

  • mehr Sichtbarkeit im Internet
  • mehr Verweis-Traffic über die organische Suche
  • Positionierung des Unternehmens als Experte
  • Ausbau und Pflege des Markenimages
  • qualitative Leadgenerierung
  • Stärkung der Marktposition
  • höhere Conversion-Rates
  • steigende Umsätze
  • nachhaltiges Unternehmenswachstum

Warum ist Content Marketing wichtig?

 

 

Wie entwickle ich eine Content Strategie? 

 

Content Marketing findet in vielen Branchen Anwendung und spielt sowohl im Bereich B2B (Business To Business) als auch im Bereich B2C (Business To Consumer) eine tragende Rolle. Die linkbird Umfrage "Wie wichtig ist Content Marketing im SEO?" ergab, dass 42% der Anwender das Konzept in Deutschland für B2C Zwecke verwenden. Nur 14% der Befragten nutzten die Marketing-Strategie im B2B Geschäft. Generell dient Content Marketing dazu, den Customer Lifecycle zu begleiten. Die meisten fokussieren dabei Branding (28%), Lead Generierung (31%) und Sales Steigerung (28%) als primäre Ziele.

Content Marketing Modell

 

Content Marketing - Kommunikationsmodell

 

Die herkömmlichen Kommunikationsmodelle lassen sich, wie oben dargestellt, auch auf das Konzept Content Marketing übertragen. Das Unternehmen kreiert Inhalte, die es der Zielgruppe zur Verfügung stellt. Diese Inhalte sind bedarfsorientiert, das heißt sie sind auf die Bedürfnisse und Nachfrage der Zielgruppe zugeschnitten. Deswegen ist es in diesem Unternehmensbereich besonders wichtig, seine Persona zu kennen und zu wissen mit welchen Kommunikationskanälen man sie am besten erreichen kann. 

Die gesetzten Ziele müssen anschließend in messbare KPIs (Key Performance Indicators) umgewandelt werden, die dann für eine aussagekräftige Erfolgsmessung hinzugezogen und regelmäßig ausgewertet werden können. Nur so lässt sich der Content Marketing Prozess auch effektiv dokumentieren. 

Anschließend versucht das Unternehmen gemäß den gesteckten Zielen, Aufmerksamkeit für die Marke zu schaffen und Leads zu generieren. Hierzu appellieren sie an den potentiellen Kunden, aktiv zu werden und beispielsweise seine Kontaktdaten zu hinterlassen. Anreiz dafür können unter anderem das Alleinstellungsmerkmal von Produkt und Firma oder eine bereits bestehende Kundenbeziehungsebene sein. Der so entstandene Lead wird dann kontinuierlich mit relevantem und mehrwertigem Content gefüttert, sodass er im besten Fall dank der erfolgreich geleisteten Überzeugungsarbeit im weiteren Verlauf zum Kunden konvertiert. Der neugewonnene Kunde wiederum muss dann durch effektives Content Marketing gehalten und sein positives Bild vom Brand langfristig untermauert werden. So ermöglicht die vielseitige Marketingstrategie auch erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement und Upselling.


 

Content Marketing Strategie in 3 Schritten: 

 

 

    Content Conception
  1. Content Conception

    Zunächst einmal ist es wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, welcher Content wann und in welcher Form wo veröffentlicht werden soll und vor allem welche Content Marketing Ziele mit der Publikation verfolgt werden sollen. Die gesteckten Ziele machen die investierten Bemühungen dann auch messbar. Eine Herausforderung die in der Branche bis heute dominiert und die sich auch in der linkbird Infografik widerspiegelt, in der nur 36% der Befragten angaben, bereits messbare Ergebnisse mit Content Marketing Kampagnen erzielen zu können.


  2. Content Production
  3. Content Production

    Bei der Content Produktion stehen die Inhalte selbst im Vordergrund und nicht das Produkt. Ein Grundsatz, der häufig vernachlässigt oder missverstanden wird. Denn es geht nicht allein darum, Inhalte zum Produkt zu kreieren, sondern es geht viel mehr darum, Inhalte zur Themenwelt des Unternehmens zu generieren. Diese Themenwelt ist eine vielfältige Inspirationslandschaft, die es zu entdecken und auszuschöpfen gilt.


  4. Content Seeding
  5. Content Seeding

    Das Content Seeding ist ein entscheidender Hebel im Content Marketing, denn was nützen die besten Inhalte, wenn sie nicht gefunden und konsumiert werden (können). Das Streuen und Verbreiten der Inhalte auf diversen Kommunikationskanälen soll natürlich auch eine gewisse Viralität durch weiteres Teilen und somit eine stärkere soziale Präsenz nach sich ziehen. Das wiederum erhöht die Sichtbarkeit der Publikationen im Netz und somit sowohl Reichweite als auch Einfluss des Inhalts. Die Resultate - auch solche, die nur indirekt mit der Content Seeding Kampagne in Verbindung gebracht werden können - sollten unbedingt durch kontinuierliches und umfassendes Monitoring messbar gemacht werden.

 

 

 

Facts & Figures – Content Marketing im SEO

 

Unzählige Studien, Infografiken und Umfragen haben sich an das Thema Content Marketing herangewagt. Hier gibt es die interessantesten und wichtigsten Fakten und Zitate auf einen Blick:

1. Content Marketing Zahlen

 

Content Marketing im B2C vs. Content Marketing im B2B

 

  • 91% der B2B Marketer und 86% der B2C Marketer nutzen Content Marketing, wobei durchschnittlich 12 verschiedene Taktiken genutzt werden . 

  • B2C Marketer halten Social Media für effektiver als B2B Marketer.

  • B2C Marketer nutzen mehr Mobile Content/Apps, Printmagazine und Print Newsletter, wohingegen B2B Marketer eher zu White Papern, Case Studies, Webinars und Research Reports tendieren.

  • Facebook ist bei B2C Marketern das meistgenutzte soziale Medium, während B2B Marketer auf LinkedIn vertrauen.

 

Content Marketing Ziele

 

  • Branding und Kundenakquisition gehören sowohl im B2C als auch im B2B Bereich zu den entscheidenden Zielen.  

  • 77% der B2C Marketer sehen Kundenbindung und Loyalität als Top-Priorität.

  • 43% der SEOs optimieren ihre Inhalte während der Erstellung auch gleichzeitig für die Suchmaschine

 

 

Content Marketing Challenges

 

  • Genug ansprechende Inhalte zu erstellen zählt im Content Marketing zu den größten Herausforderungen.

  • Größtes Problem im B2C Sektor ist zudem fehlendes Budget.

  • 78% der SEOs sind der Meinung, dass es 2014 noch wichtiger wird, die Content Marketing Bemühungen mit messbarem Return Of Investment zu verknüpfen.



 

Content Marketing Best Practice

 

  • 45% der Content Marketer bewerten die Bemühungen des Unternehmens als nur mittelmäßig effektiv. 

  • 62,2% halten Featured Articles für den Inhalt mit dem besten Return on Investment.

  • Die effektivsten Content Marketer sind diejenigen, die ...

    • mehr Budget zur Verfügung haben.
    • eine höhere Anzahl an Taktiken und mehrere soziale Netzwerke zum Content Seeding verwenden.
    • ihre Inhalte regelmäßig zielgruppenspezifisch anpassen.

       


Quellen:

B2C Content Marketing - 2013 Benchmarks, Budgets and Trends in NA
B2B Content Marketing - 2013 Benchmarks, Budgets and Trends in NA
2013 State of Content Marketing
2014 Search Marketer Survey 


Im Anschluss an den Siegeszug von Content Marketing im SEO in den Vereinigten Staaten steigt die Popularität der alten analogen Marketing-Disziplin nun auch in der digitalen Marketingbranche Deutschlands. Davon zeugen nicht zuletzt die Ergebnisse einer großen Studie zur Fragestellung Wie wichtig ist Content Marketing im SEO?, die linkbird zwischen Juli und August 2013 unter SEO-Experten, SEO-Agenturen und Webseitenbetreibern durchgeführt hat. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse der Umfrage in einer großen Infografik:

Content Marketing im SEO Infografik linkbird

Binden Sie die Infografik auf Ihrer Seite ein! Kopieren Sie den Code und fügen ihn bei sich ein:

2. Expertenmeinungen

 

"Bevor Du Deine SEO Ziele definierst, solltest Du eine Content Marketing Strategie haben." Joe Pulizzi (http://blog.linkbird.com/de/interviews/interview-content-marketing-joe-pulizzi/)

"Content Marketing ist nicht das neue SEO, sondern SEO, das von vornherein nach dem von Google vorgegebenen Credo handelte, nicht allein für die Suchmaschine zu optimieren, sondern auch für den User." Asokan Nirmalarajah (http://www.seo-united.de/blog/internet/content-marketing-meint-es-nur-gut-mit-dir.htm)

"Content Marketing sollte nicht als Wundermittel verstanden werden, sondern eher als Bereicherung für eine ausgewogene und somit erfolgreiche SEO-Strategie." Ulrike Kerschek (http://blog.linkbird.com/de/strategien/linkaufbau-mit-content-marketing-fuer-bessere-links/)

"Eine Content Marketing Aktion kann nur zum Erfolg werden, wenn man auch darüber spricht und sie verbreitet. Dies ist sogar noch wichtiger als guter Inhalt." Andreas Graap (http://www.angron.de/content-marketing-a-la-goethe/)

 

 

Fazit: Content Marketing als Allzweck-Waffe

 

Content Marketing ist ein Buzzword, ein Online-Trend und ein SEO-Hype. Doch die Idee dahinter hat sich bereits über Jahrzehnte hinweg etabliert und ihre verkaufsfördernden Effekte unter Beweis gestellt. Nicht umsonst ist eine umfassende Content Marketing Strategie aus den heutigen SEO-Konzepten nicht mehr wegzudenken. Die in den letzten Jahren zunehmende Kundenorientierung hat im Suchmaschinen-Algorithmus ebenso wie in der SEO-Szene bleibende Spuren hinterlassen. Und das ist gut so. 

Denn das Content Marketing Konzept erinnert uns daran, dass wir nicht für Google oder Bing, sondern für die User schreiben. Es zwingt uns, sich mit den Persona unserer Zielgruppe auseinanderzusetzen, die Qualitätsansprüche hochzukurbeln und sich Erfolge durch mehrwertige Arbeit zu verdienen. Mit guten Inhalten lassen sich Links generieren und Kunden werben. Sie ermöglichen es, sich als Experte zu positionieren und so den Brand auszubauen. Es braucht ein wenig Geduld, aber langfristig gesehen ist Content Marketing als Allzweck-Waffe im vernetzten Universum einsetzbar.

 

 

Weiterführende Literatur für alle die noch mehr wissen möchten:

 

  1. Quo vadis, Content Marketing
  2. Aus dem Logbuch eines Marketing Strategen
  3. 5 praktische Tipps zur Content Marketing Workflow-Optimierung
  4. Content Marketing meint es nur gut mit Dir!
  5. Nachhaltiges SEO mit Content Marketing

 

 



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